Ein Highlight jagt das nächste, alle laufen zur Hochform auf

25. Apr 2016

Wer bis dahin noch nicht wusste, dass er es mit Axel Herrig nicht nur als Sänger, sondern eben auch als Schlagzeuger zu tun bekommt, der wird nach der Pause eines Besseren belehrt: Copacabana, auch ein Eldorado für Schlagzeuger verführt den kleinen Trommler von einst aus dem MV Eifelecho Speicher sich wieder ans Schlagzeug zu begeben und neben seinem sängerischen Können auch sein Percussiontalent unter Beweis zu stellen. Axel Herrig ist ein Speicherer Jung und seit vielen Jahren auf den Brettern, die die Welt bedeuten unterwegs, momentan in Wien verpflichtet. Das hält ihn aber keineswegs davon ab, weiterhin ganz bodenständig zu sein, einfach mal schnell „JA“ zu sagen, als Johannes Faber ihn für ein gemeinsames Konzert anfragt und auch an diesem Abend ein Duett zu singen mit einer Saxofonistin aus dem Verein, deren Sangeskünste schon durch andere Konzerte bekannt und beliebt sind. Brigde over troubled water, ein Ohr- und Gefühlswurm von Paul Simon verzaubert auch an diesem Abend im Duett von Conny Kurtze und Axel Herrig das Publikum, das diese Darbietung mit Zugaberufen honoriert. Und weiter geht’s mit einem Stück, das nicht nur Weltruhm erreicht hat, sondern auch zum gelieten Stück bei den Musikern geworden ist, bei dem sie in allen Instrumenten ihr Können unter Beweis stellen können: Mission Impossible Theme von Lalo Schifrin. Totaler Wechsel: ein Mann im weißen Bademantel betritt die Bühne, es ist eine homage an den verstorbenen großen Künstler Udo Jürgens , verkörpert durch Axel Herrig in dem berühmten Stück: „Ich war noch niemals in New York“. Daran schließen sich „James Last Golden Hits“ an, eine musikalische Erinnerung an einen der Großen in der Musikbranche, der hier vom Orchester gebührend bedacht wird. Ende Teil 3!

Axel Herrig und der MV Eifelecho Speicher geben sich die Ehre

25. Apr 2016

Ein Raunen geht durch den Saal: da wird „Im Weißen Rössl“ angespielt, aber der Entertainer des Abends ist nicht zu sehn. Er kommt aus dem Publikum, begrüßt sein Speicherer Publikum mit dem Lied, mit der er sich bereits europaweit die Herzen der Menschen erobert hat. Und auch hier kann der Speicherer Jung mit seiner lockeren, den Menschen zugewandten Art punkten. Er kommt in Schwung, lässt sich von der Musik tragen und krönt seinen Programmeinstieg durch eine Walzereinlage mit der Frau des Moderators. Und dann ist er da, auf der Bühne, neben dem Orchester, das er sich für diesen Abend „einverleibt“ hat und zieht alle mit, ob jung ob alt, er ist eben ein Meister der Bühne! Der Einstieg gelingt, das Publikum tobt!
Da tut es gut, dass das Orchester im Anschluss „Espana Cani“ von Pascual Marquina spielt, das erhält die Stimmung, lässt den Rhythmus pulsieren und zeigt, welche Talente innerhalb des Orchesters verborgen sind. Ob er sich nun in der Rolle des Gigolo wohl fühlt oder nicht, das bleibt sein Geheimnis, aber er verkörpert sie wie kaum ein anderer in einem Arrangement von Leonello Casucci in „Just a Gigolo“. In Glitzerjacke, rotem Hemd und Lackschuhen, in der typischen Körperhaltung eines Gigolo lässt er den Zuhörer vergessen, dass er sich in der Eifel und nicht in einem südlichen Land befindet. Mit der musikalischen Interpretation der „St. Patrick`s Day Parade“ von James L. Hosay werden alle in eine kurze Pause entlassen, die geprägt ist von ausgelassener Stimmung und der gemeinsamen Erkenntnis, dass diejenigen, die heute Abend nicht dabei sind wirklich etwas verpasst haben! Ende Teil 2 !

Frühlingskonzert mit Axel Herrig als Gaststar ein voller Erfolg

25. Apr 2016

Bereits eine halbe Stunde vor Einlass versammelt sich am Ostersamstag eine Menschengruppe vor dem großen Pfarrheim. Schließlich will man an einem solchen Abend die besten Plätze ergattern, damit man auch ja nichts verpasst. Auch der Eifelverein und die Bastelfrauen haben sich bereits hinter der Theke eingerichtet und harren des großen Ansturms.Technik, vertreten durch Michael Müller und Carsten Blum, stehen in den Startlöchern, hinter dem Vorhang auf der Bühne wird noch einmal kurz angespielt, der Dirigent Johannes Faber gibt letzte Anweisungen, Axel Herrig singt sich warm. 19 Uhr, die Türen öffnen sich und hinein strömen 340 Menschen. Mit ihrer Eintrittskarte und vielen großzügigen Sponsoren haben sie dafür gesorgt, dass sie an diesem Abend überhaupt Augenzeugen eines solchen Konzertes werden können.
Pünktlich um 20 Uhr gehts los mit der Alvamar Ouvertüre von James Barnes, die Musiker sind ebenso angespannt und konzentriert wie das Publikum, der erste große Applaus ist dem 40- köpfigen Orchester mit seinem Dirigenten sicher. Edgar Centurioni, Vorsitzender des Vereins, lobt in seinen Grußworten das hohe Probenengagement der Musiker, bedankt sich bei allen, die zum Gelingen des Abends vor und hinter der Bühne beigetragen haben und gibt den Stab weiter an Peter Fritzen. Auch er gehört quasi zur Tradition und wird erwartet mit seiner kurzweiligen Moderation, seinem Esprit, gepaart mit so mancher humorgeschwängerten Spitze. Sein Handycap, das er mit einer Armschlaufe tapfer trägt hat so gar keine Auswirkungen auf seine Anmoderation. Er versteht es, dem Publikum die Entstehungsgeschichte der einzelnen Stücke so näher zu bringen, dass es selbst das 2. Stück, nämlich das von Rieks van der Velde arrangierte Adagio for Strings, das zu Einsteins Beerdigung gespielt wurde, mit großem Applaus würdigt; es ist ein Stück, so Peter Fritzen, das man entweder liebt oder hasst. Und egal wie, das Publikum wertschätzt die Leistung des Orchesters.
Und dann ist es endlich soweit: Axel Herrig gibt sich die Ehre mit dem Orchester gemeinsam einen unvergesslichen Abend zu gestalten. Aber davon nächste Woche mehr!

Weißer Mantel, schwarze Brille

29. Mrz 2016

Musikverein Eifelecho gibt gemeinsames Konzert mit Axel Herrig – “Speicherer Jung” singt heute in Wien
(Speicher) Axel Herrig singt Musicals und Operetten an der Volksoper Wien. Jetzt ist er in seine Heimat zurückgekehrt: für ein Konzert mit dem Eifelecho Speicher, bei dem er vor vielen Jahren selbst als Schlagzeuger mitspielte.
Speicher. Mit der Trommel hat alles begonnen: Die schlug Axel Herrig als kleiner Junge beim Musikverein Eifelecho Speicher. Musik wurde seine Leidenschaft und sein Beruf. Heute singt er Operetten und Musicals – in Wien, in Mannheim und, ja, auch in Speicher. Dorthin war Herrig jetzt für ein Konzert am Karsamstag zurückgekehrt.
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Die Mühe zahlt sich aus

“Ja, natürlich!”, war die spontane Antwort des Sängers auf die Anfrage des Dirigenten Johannes Faber, ob er denn für einen Auftritt mit dem Eifelecho zur Verfügung stünde. Auch ein Termin war bald gefunden. So weit, so einfach. Aber jetzt ging es mit der Arbeit erst richtig los: Faber bearbeitete Arrangements, setzte zusätzliche Proben an – schließlich wollte man ja bis zur Aufführung fit genug sein, um mit dem Profi mithalten zu können.
Und um es gleich vorwegzusagen: Die Mühe hat sich ausgezahlt. Die Motivation, noch ein bisschen besser zu spielen als sonst, die war jedem einzelnen Musiker anzumerken; die Unsicherheit aber, ob denn auch alles klappen würde, die war schon am Karfreitag nach gemeinsamer Probe mit Axel Herrig verflogen. “Das lief super”, berichtet die Klarinettistin Annika Jegen, die mit ihren Kollegen die Stücke ja ohne Sänger einstudieren musste. “Aber bei manchen Stücken spielt auch ein Instrument die Singstimme mit”, erklärt sie.
Und so ist denn alles bereitet. Mit einem Medley aus dem Singspiel “Im weißen Rößl” – in dem er schon mehrfach mitgewirkt hat – betritt Axel Herrig die Bühne. Viel Beifall gibt es für das Duett “Bridge over troubled Water” mit Conny Kurtze – beim Eifel echo eigentlich Saxofonistin, aber auch mit ihrer Stimme überzeugt sie. Außerdem singt Herrig “Copacabana” von Barry Manilow, “Just a Gigolo” – ursprünglich ein Wiener Lied – sowie (im weißen Bademantel) “Ich war noch niemals in New York” von Udo Jürgens und zum Abschluss “So leb dein Leben” – die deutsche Version von “My Way”.
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Seinen musikalischen Weg, den hat der “Speicherer Jung” erfolgreich gemeistert – und dennoch spürt man: Dieses Konzert in der alten Heimat ist für ihn etwas ganz Besonderes. Für das Eifel echo – immerhin ja “nur” ein ambitioniertes Laienensemble – hat er ein besonderes Kompliment: “Ich habe schon mit Profi-Orchestern zusammengearbeitet, die haben schlechter geklungen!”
Als Zugabe gibt es dann noch Ausschnitte aus Herrigs Paraderolle in “Falco meets Amadeus”. Mit schwarzer Sonnenbrille statt weißem Bademantel.

Extra
Axel Herrig (52) wurde in Trier geboren und wuchs in Speicher auf. Dort spielte er zunächst Schlagzeug beim Musikverein Eifelecho. Später studierte er Gesang in Aachen. Von 2000 bis 2003 sang er am Berliner Theater des Westens die Rolle des Falco in “Falco meets Amadeus”. Seit vorigem Jahr gehört er zum Ensemble der Volksoper Wien, wo er unter anderem als König August von Sachsen in “Der Kongress tanzt” auftritt. Im November spielt er außerdem am Nationaltheater Mannheim Professor Higgins in “My fair Lady”. daj

“Quelle: Trierischer Volksfreund vom 29.03.2016”

Die Bretter, die die Welt bedeuten, gastieren Ostersamstag in Speicher

20. Feb 2016

Der Musikverein Eifelecho Speicher macht es bei seinem diesjährigen Konzert möglich: ein gemeinsames Konzert am Samstag, 26. März 2016 um 20 Uhr im Pfarrheim Speicher mit dem bekannten und talentierten Bartiton und Musiker Axel Herrig. Den 1963 geborene Speicherer Jung zog es schon früh in die große weite musikalische Welt. Nach seiner gesanglichen Ausbildung an der Musikhochschule Köln, in Sofia, London und New York startete er seine beachtliche Karriere auf den Brettern von Theater, Opernhäusern, Musicalbühnen und nicht zuletzt im Fernsehen. Eine ganz besondere Rolle, die er erstmalig am Theater des Westens in Berlin übernahm, war die Rolle des Falco in dem Musical “Falco meets Amadeus”. Viele Jahre schien ihm diese Rolle auf den Leib geschnitten, wurde er quasi Falco selbst. Das reichte Axel Herrig aber nicht. Opernerfahrung in der Zauberflöte, der Hochzeit des Figaro u.a. spornten ihn an immer wieder andere Herausforderungen anzunehmen in Operetten, Schauspielen und Fernsehauftritten. Er ist ein gefragter Mann, ist seit 2007 der Träger des “Kurt- Sieder-Preises“ des Grenzlandtheaters Aachen, wurde vom Magazin “Da Capo” als bester männlicher Rock- Musicaldarsteller geehrt.
Jetzt unterbricht er seine Engagements um einen Abend in Speicher gemeinsam mit dem Musikverein Eifelecho Speicher unter der musikalischen Leitung von Dirigent Johannes Faber das Publikum zu verzaubern und kurzzeitig wieder einzutauchen in das Gefühl, ein Speicherer Jung unter Speicherern zu sein.
Eintrittskarten sind im Vorverkauf erhältlich in Speicher bei der Poststelle, sowie bei Schreibwaren Scharff: im Vorverkauf 10 Euro, Abendkasse 12 Euro.

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